Samstag, 16. Januar 2016

Verschwendungskultur (1)

Ich hasse Verschwendung. Das ist so eine Eigenart oder Macke von mir, wenn man so will. Solange Geräte noch funktionieren oder Sachen in Ordnung sind, behalte ich die. Egal, ob Kaffeemaschine, Drucker, Klamotten oder Schuhe, die man sogar nochmal neu besohlen lassen kann, wenn die Qualität okay ist.
Macht bestimmt heute keiner mehr oder? Lachhaft. Rümpft man die Nase. Kann man alles neu kaufen. Kostet nicht die Welt. Zumindest, wenn man es nicht selbst bezahlen muss.
Na ja, gut, aber es hat jetzt auch nicht unbedingt mit Geiz oder Sparsamkeit zu tun, obwohl so krass wie jetzt war ich vielleicht früher nicht drauf. Darauf will ich nicht hinaus. Es ist einfach totale Gülle und Kacke, wenn man Sachen in die Tonne schmeißt, die noch funzen oder okay sind, nur weil's nicht cool oder das Modell vielleicht veraltet ist oder auch die neuesten Features nicht laufen.
Zumal ich an alten, gewohnten Dingen hänge. Vielleicht auch Ausdruck einer typisch männlichen Eigenschaft, an gewohnten Dingen festzuhalten, etwas Positives bewahren zu wollen. Konservativ - nichts anderes bedeutet es, an Altbewährtem festhaltend. Kam mir gerade so in den Sinn.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Der große Knall...

Hat gerade gehörig gerumst da draußen. Ein ziemlich lauter Knall, fast wie eine Explosion. Hmm, hab daher grad vergessen, was ich schreiben wollte. Ich komme vielleicht später nochmal drauf zurück.
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Ach so, jetzt fällt es mir ein: Haruki Murakami hat da mal einen Roman geschrieben: "Kafka am Strand", so lautet der Titel. Da kommt unter anderem ein alter Mann vor, ein geistig Behinderter oder Beeinträchtigter, wie sagt man jetzt korrekterweise? Mental herausgefordert? Mentally Challenged, so jedenfalls gemäß dem englischen PC Speak. Sprachregelungen verändern sich ja so schnell. Man will ja auch ordentlich schreiben, so als Blogger hat man da ja auch eine gesellschaftliche Verantwortung, der man auch gerecht werden muss, sag ich mal. Egal, jedenfalls ein alter Mann, der nicht ganz richtig ist im Kopf, aber sehr liebenswert, und der verfügt über eine seltene Gabe: Er kann sich mit Katzen unterhalten. Versteht die Sprache der Katzen, und sie verstehen ihn auch. Kam mir grad in den Sinn, dass der besagte Haruki Murakami bestimmt auch ein Katzenliebhaber sein muss. In einem anderen Buch von ihm, 1Q84, kommt übrigens so eine fiktive, geheimnisvolle Geschichte vor: Die Stadt der Katzen - so heißt die. Handelt natürlich auch von Katzen, wie man sich denken kann. Ist aber nicht jedermanns Sache. Dem seine Bücher meine ich. Ich les ihn gern. Bin aber grad etwas müde. Mal auf den nächsten Knall warten. Abschließend noch ein Bild von Dino angefügt. Zur Verdeutlichung dessen, worum es mir geht. Ihr müsst natürlich den Bildschirm um 180° drehen, um das Foto lagerichtig zu sehen, klar.


Dienstag, 15. Dezember 2015

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Besonders im Winter wichtig: Nüsse verbessern die Konzentrationsfähigkeit, sind also gut für den Kopf. Daher ist es wohl auch sinnvoll, ab und zu mal Kopfnüsse zu verabreichen (oder zu bekommen).

Donnerstag, 26. November 2015

Darkness is coming ...

Ach, was mir gerade einfällt. Ich wollte doch was ganz anderes schreiben. 
Unter Verweis auf diesen und diesen Beitrag:
"Dark City" ist übrigens auch ein klassisch düsterer SciFi-Film, der mich extrem stark an "Matrix" erinnert hat. Matrix von den Wachovski-Brüdern hat mich zu jener Zeit ziemlich beeindruckt. Zur Jahrtausendwende kam der etwa in die deutschen Kinos oder ein Jahr vorher?
Die anderen Matrix-Teile, Jahre später, fand ich dann leider ziemlich enttäuschend bis belanglos.
Na ja, aber was ich damals nicht wusste, dass Matrix im Grunde hmm sehr stark durch Dark City inspiriert war. Es wurden wohl sogar teilweise die originalen Kulissen wiederverwendet. Mann o Mann, und ich hab das damals für eine der kreativsten filmischen Ideen des Jahrtausends gehalten. Die Ähnlichkeiten sind aber nicht zu übersehen. Gut, es gab schon vorher "The 13. Floor", den ich kannte und dem auch wiederum eine ähnliche Idee (und eine viel ältere Buchvorlage) zugrunde liegt (ähm klar, auch Platons Höhlengleichnis nicht zu vergessen), aber Dark City ist ja tatsächlich der Matrix-Vorläufer reinsten Kalibers, was mich wieder zu dieser banalen Erkenntnis zurückführt. Na ja, sei's drum.
So jetzt ist aber erstmal wieder Ruhe hier.

Fiat lux

Echt störend in dieser Jahreszeit, dass es so früh dunkel wird. Man kommt einfach zu nix mehr. Im Dunkeln ist gut munkeln, schon klar. Aber ich hasse es z. B., im Dunkeln zu joggen.
Mehr Licht! (Goethe) - wobei das (die Überlieferung seiner letzten Worte) ja eine Legende sein soll.
Also Odin (oder ein anderer Gott), lass es heller werden, ich brauche endlich wieder mehr Licht!

Dienstag, 24. November 2015

Ein kalter Winter ....

Ein kalter Winter wird für Klarheit sorgen. 
Dieser Satz, den ich so oder ähnlich in letzter Zeit irgendwo gelesen habe, spukt mir seit einigen Tagen im Kopf herum. Eine Sentenz wie ein gedanklicher Parasit. Was möchte mir mein Unterbewusstsein denn nur sagen? Da war doch noch irgendwas ...
Schlagartig überkommt sie mich, die Erkenntnis - eine Eingebung: Oh verflucht. Das ist es. Die Geranien in den Balkonkästen. Die muss ich dringend vor General Winter in Sicherheit bringen. Es ist höchste Zeit. Hat doch am Wochenende hier schon kurz geschneit
Ich hatte mir nämlich vorgenommen, diese Geranien zurückzuschneiden, einzutüten und den Winter über im Keller einzulagern. Im nächsten Jahr soll es endlich gelingen, diese (mehrjährigen) Pflanzen dann unter gutem Zureden wieder zum Keimen und Sprießen zu bringen. 
Also los jetzt! Rechtzeitig vor dem Frost. Zu den Waffen, ähm, ans Werk.

Freitag, 20. November 2015

Wie ein Fisch im Wasser ...

Ja, so fühlt oder bewegt man sich, wobei man vergisst, dass Fische auch kein leichtes Leben haben. Junge Fische müssen nämlich erst mal schwimmen lernen. Als Erstes müssen die Fischbabys ihre Schwimmblase füllen, um den nötigen Auftrieb zu bekommen und nicht am Boden kleben zu bleiben wie damals das angeschlagene Boot U96. Dazu müssen die armen hungrigen Jungfische, die nicht wissen, in welches Universum sie hineingeboren wurden, nachdem sie in voller Pracht aus dem Mutterleib geschlüpft sind, flink und behende - immer auf der Hut vor Fressfeinden - bis zur Wasseroberfläche hochtauchen und kurz nach Luft schnappen. Ja ja, nicht alle Jungfische schaffen das. Wenn nicht, sind sie verloren. Dann kriechen sie bestenfalls noch ein paar Tage am Boden herum, bevor sie gefressen werden. Fressen und gefressen werden, ganz so wie bei den gruseligen Säugern. Daher soll man ab und zu immer mal frische Gene einkreuzen. Ich rede übrigens von der Gattung Poecilia, den Lebendgebärenden. Tja, und dann beginnt erst das Schwimmtraining mit den anderen Kindern im elterlichen Becken.