Dienstag, 15. März 2016

Fragen

So einfach und doch irgendwie schwer. Die entscheidende Frage, die man viel zu selten stellt: Was willst du? Genauer: Was willst du wirklich?

Fürchtet man sich vor der Antwort? Will man sie überhaupt hören?
Oder wenn man sich selbst diese Frage stellt: Weiß man das überhaupt so genau? Und doch, man müsste fragen. Nur konsequentes Fragen ist der Schlüssel zum Selbstverständnis, der Weg zum Wissen. Wobei das ja der olle Sokrates schon in der Antike gewusst hat (fiel mir tatsächlich gerade ein)... Okay, also auch keine originelle Erkenntnis am heutigen Tag, ich käue nur schon Gedachtes wieder.

Kommentare:

  1. Kaue weiter, so schlimm ist es nicht. Oder um es mit Goethe zu sagen:

    Was in der Zeiten Bildersaal
    jemals ist trefflich gewesen,
    das wird immer einer einmal
    wieder auffrischen und lesen.

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  2. scheint die woche der schwierigen fragen zu sein...ok, ich weiß ein paar (kurz- oder langfristig, nicht zwangsläufig in der reihenfolge): freiheit.ein bad.kuchen am sonntag.opa nochmal singen hören.in einer anderen stadt wohnen.mein türkisch auffrischen.mei ruh von zeit zu zeit.und zeit... mal wieder heim zu fahren.besser schlafen können.zopfmuster richtig lernen.wissen, was katzen denken. und ein paar dinge, die man hier nicht so schreiben kann ;-) da fällt mir ein, gestern sah ich ein paar eichhörnchen, rot und schwarz/grau, letztere sind ja echt fies, aber sie sind mir abgehauen, bevor ich ein bild machen konnte, das nicht verwackelt... schau mal da, was ich nicht alles will, aber warte, ein, zwei davon gehen ja sofort..einen schönen guten morgen!

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    1. genau, ich antworte mir selbst.paar gedanken waren mir zu persönlich, das internet scheint mir, hm, zu sein, wie der rest der welt auch. überraschung. na ja, deshalb dies löschen :-)

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    2. Verstehe, wie du möchtest. Es ist alles okay. lg, ;-)

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  3. Tja, was würde ich antworten?
    Spuren hinterlassen - das wäre wohl aus heutiger Sicht meine Antwort.

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    1. wirklich?tut man das nicht zwangsläufig, einfach indem man lebt? also: intensiv leben muss man, sagt das abendliche ich.

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    2. Kommt drauf an, welche und wo - und wie tief sie sind... oder anders gesagt, wie lange es dauert, bis sie verwehen.

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    3. Das kam mir aber erst später (nach deiner Antwort) in den Sinn... Ich glaub z.B, dass mein Vater viele Spuren hinterlassen hat, nur in den Köpfen von Menschen aber

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    4. das wären dann vielleicht die wichtigsten..

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  4. Jeder hinterläßt Spuren, mit Absicht und auch ohne. Es reicht schon, wenn ich das Zitrönchen mit ein paar bestimmten Wörtern zum nachdenken beeinflußt habe und so sein Handeln in eine bestimmte Richtung gelenkt. Das verändert den Lauf der Geschichte schon nachhaltig.

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    1. Ja, hast du auch, ich meine, Spuren hinterlassen. Citronimus wäre z.B. sonst schon vor längerer Zeit eingeschlafen... vielleicht. Findet ja ständig eine wechselseitige Beeinflussung statt - natürlich immer die Frage, wie nachaltig oder auch prägend die ist.

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    2. Na super, jetzt ist es wieder meine Schuld :D Und deine ist es, dass schon nach einer Stunde des morgendlichen Wachseins mir ein Lachen entfleucht ist.

      'Das sind übrigens, wie ich immer meine, die Spuren des eigene Lebens, die Unsterblichkeit, die man niemals anzustreben braucht, weil man mit den eigenen Spuren durchaus den Lauf der Geschichte ändert. Irgendwann mal ein Kommentar bei Citronimus und schon ...

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    3. Tja, und so kam es auch ...
      Ein simpler, flapsiger Kommentar gab den Anstoß zu all dem, zu dem Unfassbaren, das die Welt in ihrem Inneren erschütterte und grundlegendd veränderte - ähnlich dem einsamen gelben Schmetterling (Zitronenfalter), dessen Flügelschlag den Orkan auslöste... der die Welt, wie wir sie kannten, ausradierte.

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    4. :-) Ja, Spurenbildung und Beeinflussung fand natürlich immer schon statt... Marx (und all das, was daraus folgte) hätte es so viell. nicht gegeben, hätte er nicht Hegel gelesen (und sich bei ihm bedient). Was wäre ein Wolfgang Herrndorf ohne die (ihn prägenden) Christian Kracht und Marcel Proust geworden? Oder eine Helene Hegemann ohne den Blogger Airen? :-) Es ist eben eh alles miteinander verwoben ...

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    5. sieh an, ein zitronenfalter. und ich dachte, womöglich ging das so:

      Ich muß das wirklich mal betonen:
      Ganz früher waren die Zitronen
      (ich weiß nur nicht genau mehr, wann dies
      gewesen ist) so süß wie Kandis.

      Bis sie einst sprachen: “Wir Zitronen,
      wir wollen groß sein wie Melonen!
      Auch finden wir das Gelb abscheulich,
      wir wollen rot sein oder bläulich!”

      Gott hörte oben die Beschwerden
      und sagte: “Daraus kann nichts werden!
      Ihr müßt so bleiben! Ich bedauer!”
      Da wurden die Zitronen sauer . . .

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    6. Haha, Klasse. :-) Heinz Erhardt?
      Danke dafür und einen schönen Sonntag. :-)

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    7. Ganz richtig, einer der ganz Großen, Erhardt. Wird mal wieder Zeit für eine seiner Runden ....

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