Freitag, 10. April 2015

Die Kontrolllampe des Grauens

Oh, oh, auch dies verheißt nichts Gutes. Da hat man mal wieder Autowetter und dann dies...
Legendär und gefürchtet - das Unheil verkündende Blinken einer Kontroll-/Warnleuchte - in dem Fall die für das Abgassystem, verbunden mit ruckelndem Motorlauf und Leistungsabfall. Verfluchter Mist, der Defekt kann in allen möglichen Komponenten stecken. Hoffentlich gelingt's, das am Montag sauber zu diagnostizieren. Na wenigstens mal wieder Gelegenheit, in die Innereien des Babys reinzuschauen...

Dienstag, 7. April 2015

Nebenbei bemerkt

Es irritiert mich, dass bestimmte Artikel im Beitragszähler unter Citronimus.de nach oben rutschen, unbegründet meine ich, also ohne dass dies von einem entsprechenden Anstieg der Sitzungen oder Leserzahlen (Unique Users) begleitet wird. Offenbar aktualisiert jemand mittels Taste F5 einfach die Seitenansicht, ohne dass echter Datenverkehr dahintersteckt? Ich bin's jedenfalls nicht, der den Zähler manipuliert. Dieses Plugin mit dem Beitragszähler zählt ja nur die absoluten Seitenaufrufe. Aber warum sollte man den Zähler künstlich erhöhen, frag ich mal in den virtuellen Raum? Es ist nicht notwendig, Leute, denn - bei aller Liebe - so genial sind die alten Postings auch nicht, dass man sie puschen müsste.
Vielleicht ein dezenter Hinweis, dass ich die Inhalte besser ordnen und strukturieren oder die Site endlich mal etwas umgestalten sollte? Format, Design und Schriftart, etwas Farbe vielleicht. Ich mag's ja generell auch bunt, wie Ihr wisst, besonders wenn's schwarz ist.

Freitag, 3. April 2015

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Heute vormittag im Halbschlaf hochgeschreckt. Urplötzliche Eingebung: Mist, ich muss doch glatt vergessen haben, letzten Monat eine Steuervorauszahlung ans Finanzamt zu überweisen. Einkommensteuer, nicht Mehrwertsteuer, die erst nächste Woche brav abzuführen ist. Bin da irgendwie mit den Monaten durcheinandergekommen und hab's schleifen lassen. Verpasst, verdrängt, vergessen, da die vorherige Zahlung im Dezember wegen Überzahlung entfallen war. Werd ich halt nen Mahnzuschlag zahlen müssen. Allerdings hab ich in letzter Zeit privat so viel von Steuer- und GEZ-Verweigerung etc. pp. gefaselt, dass es möglicherweise auch die Macht des Unterbewusstseins war, die mich meine mir gesetzlich auferlegten Steuerpflichten unbewusst vergessen ließ... Ach ja, heut ist Karfreitag, Besuch ist da, und im Wasser ficken die Fische (im Aquarium). Passendes österliches TV-Programm auf RTL2: Der Aufstieg des Bösen ()...

Samstag, 14. März 2015

Mal offline gehen...

Ich plane oder habe den Wunsch, mal eine Woche oder wenigstens ein paar Tage (probeweise) komplett ohne Internet auszukommen. Ist mein voller Ernst...
Es ist einfach so, dass ich mittlerweile (aber im Grunde schon seit Jahren) zu viel Zeit im Netz vertrödele (so wie jetzt - ohne großen Erkenntnis- oder Lustgewinn), mich leicht ablenken lasse und mich dann oft in unwichtigen Details verliere. Obwohl ich gar kein übermäßiger Youtube-Junkie oder Zocker mehr bin (in dem Sinne, dass ich ständig Aktienkurse checken müsste - war auch mal eine Phase, die ich zum Glück hinter mir hab), na gut, vielleicht bin ich News- oder Blog-Junkie.
Auf Dauer jedenfalls nicht gesund....
Ohne E-Mails komm ich nicht aus, und dann ist die Verführung immer zu stark, mal die Favoriten abzusurfen oder in nem Forum reinzuschauen. Man lässt sich eben zu schnell ablenken... 
Aber davon abgesehen, wen kümmert's, wenn ich nur alle paar Stunden mal die Mails checke - und wer was will, kann ja anrufen. Online-Ressourcen brauch ich ja nicht ständig und - man verpasst sowieso nichts. Ich sach mal, egal, was passiert (...), man bekommt's früher oder später auch offline mit...
Irgendwie verspüre ich eben diesen Wunsch, mich mal für längere Zeit abzuklemmen, offline zu gehen - der Wunsch wird seit Tagen stärker... 
Danach kann ich vielleicht ein Buch über meine Erlebnisse in der analogen Welt verfassen, handschriftlich vielleicht auch, das wär's ja... Na ja, mach ich sowieso nicht, ich kenne mich (leider). :-)

Freitag, 13. März 2015

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Ein Aphorismus, der mir vorgestern in den Sinn kam:
"Die TV-Stars von heute sind die Selbstmordkandidaten von morgen."

Leider etwas traurig (darf aber entgeltfrei zitiert werden).

Freitag, 20. Februar 2015

Ostern

Apropos Feiertage. Ich stieß gestern zufällig auf ein nettes kleines Literaturforum und konnte meine Finger nicht stillhalten.
Daher entstand dort dieses vorgezogene Ostergedicht (ohne Kontext natürlich recht sinnfrei, daher hab ich den betreffenden Thread verlinkt):
http://f3961.nexusboard.de/t302124f61704-Ostergedichte-2.html#msg3356876
 

Samstag, 14. Februar 2015

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Oh, Valentinstag. Hätte ich doch glatt vergessen... Ich mag diese kommerzialisierten Feiertage gar nicht, um so weniger, als sie uns mit der Zeit förmlich "aufgedrängelt" wurden... Na ja, andererseits will man halt auch kein Spielverderber sein und spielt mit oder macht gute Miene zum "bösen Spiel". Hmm, klingt irgendwie seltsam, was ich da schreibe. Egal.
Daher erlaube ich mir, hierzu einen deftigen Kommentar von Dark Lord zu zitieren, über den ich schmunzeln musste:
Geht der Kack schon wieder los?
Der Kaffee schmeckt mir übrigens heut auch sehr gut, ein gutes Omen.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Zum Leseverhalten

Ich les ja in letzter Zeit für meine Verhältnisse relativ viel. Bücher und Erzählungen. Abgesehen von Blogs, wo ich durchaus öfter reinschaue, lasse ich die meisten Zeitungen, deren Portale ich früher regelmäßig besucht habe, wo aber immer öfter der gleiche plump manipulative Sermon drinsteht, meist links liegen und stöbere lieber irgendwo in fremden Bibliotheken oder in den Amazon-Charts. Beruflich les ich schon sehr schnell, aber Bücher, die ich zum privaten Vergnügen lese, seziere ich manchmal Satz für Satz. Das Lesen wird von mir zelebriert, manche Sachen les ich auch mehrmals… Was mir aber auffällt: Je mehr ich lese, desto weniger Lust habe ich, selbst was zu schreiben. Mir geht es jedenfalls so. Man frisst immer mehr fremde Gedanken in sich rein und wird mit der Zeit zu einer faulen Leseratte. Schwierig, das richtige Maß zu finden. Gut, man hat natürlich auch nicht immer Zeit, da man auch ab und zu mal arbeiten muss, aber das meine ich nicht. Es scheint generell eine enge Korrelation zwischen dem Lese- und Schreibverhalten zu geben. Ich kann mich erinnern, dass ich öfter von Autoren gehört habe, die anfangs dazu neigten, ihre Lieblingsautoren oder Schreibstile zu kopieren, an denen sie Gefallen gefunden hatten - was ja auch verständlich ist - und dann, als ihnen dies bewusst wurde, erstmal blockiert waren oder gar nichts mehr geschrieben haben. Meine Theorie: Input und Output müssen zeitversetzt sein, da der überreichliche Input durch die fremden Inhalte sonst nicht gut genug verarbeitet werden kann. Tut man das nicht, kann sich aus den ganzen aufgenommenen externen und internen Elementen (Kombination aus Lektüre, Erlebnissen, Träumen etc. mit der eigenen Fantasie u. Vorstellungskraft) kein gut durchmischter Gedankenbrei im Hirn bilden, aus dem ein neues Erkenntnissubstrat entsteht und ein eigener Stil erwächst. Alles, was wir schreiben, ist Ergebnis dieses Prozesses, bei dem ein riesiger virtueller Fleischwolf im Kopf alles verwurstet, was wir mittels unserer Sinne wahrnehmen, erfahren und aufnehmen. Na gut, aber auch dies ist sicherlich keine tiefschürfende Weisheit oder revolutionäre Erkenntnis, sag ich mal. Weitermachen!