Samstag, 7. Februar 2015

Junge, warum hast du nichts gelernt....

Es gibt da einen Song, der mir seit Tagen im Kopf herumspukt...
Mein Opa u.a. wollte ja immer, dass ich einen ordentlichen Beruf erlerne, irgendein Handwerk (hat goldenen Boden) oder Automechaniker. Ja, besonders Automechaniker hätte ihm aus naheliegenden Gründen gefallen. Stattdessen...

Montag, 2. Februar 2015

Notiz

Das Dilemma der (samt und sonders stacheligen) Menschen (gut erkannt von Schopenhauer):
"So treibt das Bedürfnis der Gesellschaft, aus der Leere und Monotonie des eigenen Innern entsprungen, die Menschen zueinander; aber ihre vielen widerwärtigen Eigenschaften und unerträglichen Fehler stoßen sie wieder voneinander ab. Die mittlere Entfernung, die sie endlich herausfinden, und bei welcher ein Beisammensein bestehen kann, ist die Höflichkeit und feine Sitte. ... Wer jedoch viel eigene, innere Wärme hat, bleibt lieber aus der Gesellschaft weg, um keine Beschwerde zu geben, noch zu empfangen." 


(Arthur Schopenhauer (irgendwann vor langer Zeit), in "Die Stachelschweine")

Samstag, 31. Januar 2015

Wann stirbt eine Freundschaft?

Glaubt Ihr auch, dass es bei einer echten Freundschaft keine Rolle spielt, wie oft man sich sieht oder voneinander hört? Bin gestern Abend über diesen älteren Eintrag in einem verwaisten Blog gestolpert, der mich einen Moment lang etwas nachdenklich gestimmt hat bzw. zum Zweifeln gebracht hat: http://just-ralph.blogspot.de/2014/07/ist-es-jemals-zu-spat.html 
Der Autor vertritt die Meinung, dass es bei einer wirklichen Freundschaft nie „zu spät“ ist. Wenn ich aber recht drüber nachdenke, bin ich eigentlich anderer Meinung. Ich denke schon, dass es langfristig eben nicht egal ist, wie oft, wie intensiv und in welchem Abstand man Kontakt zueinander hat, bevor eine Freundschaft verblasst und der Freund oder die Freundin bzw. man selbst in Vergessenheit gerät.

Mag sein, dass man in einem überschaubaren Zeitrahmen (vielleicht zwei oder drei Jahre) selbst zu den besten Freunden noch so eine Art innere Verbindung aufrechterhalten kann. Aber irgendwann, wenn man nur noch sporadisch Kontakt hat, der dann gänzlich abbricht, wird man sich eben fremd. Man hat keine gemeinsamen Erlebnisse und Gedanken mehr zu teilen, wodurch die Grundlage für eine Freundschaft wegbricht, die meines Erachtens einer ständigen Wiederauffrischung bedarf. Jede Freundschaft muss in gewissen Abständen wiederbelebt werden. Wenn Vertrautheit durch Gleichgültigkeit und Fremdheit abgelöst wird, wird aus der Freundschaft eine höfliche Bekanntschaft.

Aber versucht um Himmels willen nicht, irgendeinen tieferen Sinn in diesen Beitrag hineinzudeuten. Ich bin nur zufällig über den Beitrag gestolpert.
Ihr wisst ja, dass ich blogtechnisch gesehen auch ab und zu mal „fremdschnüffele“, also in fremden, völlig willkürlich ausgewählten Blogs stöbere.

Dienstag, 27. Januar 2015

Der Fremde vom Teufelsberg

Ja, ich konnte die Finger doch nicht stillhalten.
Mein etwas absonderlicher Erlebnisbericht vom Teufelsberg ist jetzt fertig und über Bookrix bzw. die entsprechenden ebook-Shops erreichbar, bzw. sollte er morgen/heute eigentlich freigeschaltet sein. Ich werde es auch auf Citronimus.de nochmal mit einer kleinen Leseprobe einstellen und verlinken, so dass unbedarfte Leser wissen, was sie ggf. erwartet. Wer hier und dort mitliest, weiß das ja sowieso.
Ich sollte vielleicht zu dem Text Folgendes sagen bzw. schreiben, ähm, na ja, herumdrucks... Ach, ich schreib besser gar nichts. Texte erklären ist sinnlos. Haruki Murakami schrieb in 1Q84: Was jemand ohne Erklärung nicht versteht, versteht er auch nicht, wenn man es ihm erklärt. Ich liebe diesen Satz, obwohl er natürlich als Verallgemeinerung/Pauschalisierung unsinnig ist (aus dem Kontext gegriffen natürlich und auf spezielle Dinge bezogen).
Es steht natürlich jedem frei, alles hineinzuinterpretieren, was er/sie will.

Montag, 29. Dezember 2014

...

So kann's kommen. Da hatte ich mich schon mal dank Schneefreiheit mit dem ganzen Weihnachts- und Jahreswechselgedöns abgefunden, denn das milde Wetter stimmte mich eher versöhnlich, und dann seh ich heut früh das:

Freitag, 26. Dezember 2014

...


Heiligabend in Hamburg, an der Außenalster. Milde Temperaturen, kein Glühweinwetter.
Kurz zuvor hatte es noch geregnet.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war?

Für mich mal wieder ein tolles Buch, so fesselnd und zugleich mit einer sentimental-ironischen Note, dass ich nicht umhin komme, es kurz zu erwähnen. 
Hab es an zwei Abenden durchgelesen. Es handelt von... ach, das könnt Ihr in den Rezensionen selber nachlesen.
Erkenntnis bzw. Augenöffner: Wie kann man all die guten und weniger guten oder traumatischen Erlebnisse aus der Kindheit und Jugend aufarbeiten, sich ihnen nähern und sich in die wohlige Vergangenheit hineinträumen, sich das vertraute Gefühl einer glücklichen Kindheit, das jeder irgendwann verspürt hat, zurückerobern? Indem man versucht, Erinnerungslücken mit Fantasie zu schließen. Fiktion als Werkzeug zum Stopfen der Erinnerungslücken, wodurch wiederum auch verschüttete Erinnerungen ausgegraben werden. Erfinden heißt erinnern, schreibt Joachim Meyerhoff in einem der ersten Kapitel. Und er hat Recht. Oder war es umgekehrt? Erinnern heißt erfinden? ;-) Nee, natürlich nicht. Na, wie dem auch sei, denkt mal drüber nach. :-) Sei nicht länger der Knecht deiner Erinnerung, sondern gewinne Handlungsfreiheit über deine Vergangenheit, so ähnlich hat es der Autor mal in einem Interview gesagt. Und ich hatte beim Lesen den Eindruck, dass dies dem Autor auch gelungen ist...
"Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war" von J. Meyerhoff